Gerüst kalkulieren, ohne vorher aufzumessen
Ein Gerüstangebot steht und fällt mit der Fläche. Länge mal Höhe je Gebäudeseite, dazu die Frage, wie viele Lagen und Felder zusammenkommen. Das Problem daran: Um diese Zahlen zu bekommen, muss normalerweise jemand hinfahren, messen und schätzen. Und das für jede Anfrage, von denen am Ende nur ein Teil zum Auftrag wird.
Was die Fahrt zum Objekt eigentlich klären soll
Es geht selten nur um Länge und Höhe. Beim Ortstermin schaut man auch darauf, was den Aufbau erschwert: Balkone, Erker und Vordächer, die umbaut werden müssen. Dachüberstände, die eine zusätzliche Lage verlangen. Vor- und Rücksprünge in der Fassade. Der Untergrund vor dem Haus, also ob dort Pflaster, Rasen, ein Gefälle oder eine Böschung liegt. Zufahrt und Platz zum Abladen. Wer das nicht gesehen hat, kalkuliert mit Aufschlägen, und Aufschläge kosten Aufträge.
Was die Drohnenaufnahmen davon liefern
Ich fliege die Fassade Bahn für Bahn ab und erzeuge daraus eine maßstäbliche Ansicht jeder Gebäudeseite. Darin lassen sich Längen und Höhen direkt abgreifen, von der Traufe bis zum First. Auf denselben Aufnahmen sind die Hindernisse zu sehen, und zwar mit ihrer Lage und Größe, nicht nur als Notiz im Block. Auch der Boden rundherum ist erfasst, sodass die Standflächen beurteilt werden können.
Für ein einzelnes Haus bin ich dafür meist gut eine halbe Stunde vor Ort. Wer mehrere Objekte in einer Straße hat, bekommt sie in einem Termin.
Warum ein 3D-Modell noch mehr bringt
Die Ansicht je Seite reicht für die Fläche. Sobald ein Gebäude verwinkelt ist, wird es mit einem räumlichen Modell deutlich einfacher. Darin lassen sich Lagen und Felder abzählen, Höhen an beliebiger Stelle abgreifen und Ecken so drehen, dass man sieht, wie das Gerüst um sie herumläuft. Bei Innenhöfen, Anbauten und Staffelgeschossen spart das die Rückfrage beim Kunden und die zweite Fahrt.
Praktisch ist das auch im Gespräch: Ein Modell auf dem Bildschirm erklärt einem Bauherrn in zwei Minuten, warum sein Angebot so aussieht, wie es aussieht.
Wo die Grenzen liegen
Die Aufnahmen ersetzen nicht die Prüfung vor Ort, ob der Untergrund tragfähig ist und wo verankert werden darf. Beides gehört in fachkundige Hände und lässt sich aus der Luft nicht beurteilen. Enge Innenhöfe, dichter Baumbestand und starker Wind schränken den Flug ein. Und wie fein die Maße werden, hängt davon ab, wie nah ich heranfliegen darf.
Was Sie bekommen
Maßstäbliche Fassadenansichten mit Maßen, die Flächen getrennt nach Wand und Glas, alle Aufnahmen in voller Auflösung und auf Wunsch das 3D-Modell. Als PDF zum Ausdrucken oder als DXF beziehungsweise DWG, wenn Sie in CAD weiterarbeiten. Sagen Sie mir vorher, womit Sie kalkulieren, dann liefere ich passend.
Passt das zu Ihrem Vorhaben?
Schildern Sie mir kurz, worum es geht. Ich melde mich mit einer Einschätzung und einem Angebot, meist noch am selben Tag.
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